PRT – gesteuerte Schmerztherapie der Wirbelsäule

Bei Erkrankungen der Wirbelsäule bieten wir in unserer Praxis Schmerztherapien unter computertomographischer Kontrolle an.
Je nach Erkrankung werden hier periradikuläre Therapien (PRT) oder Facettengelenkblockaden (FGB) an der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule durchgeführt.

Diese Behandlungen können einen sehr guten Beitrag in der nicht-operativen (konservativen) Schmerztherapie bei Wirbelsäulenerkrankungen leisten z.B. bei Bandscheibenvorfällen oder Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenkdegeneration).
Fokale Entzündungsherde werden zur Schmerzlinderung ausgeschaltet. Hierzu sind in der Regel zwei bis drei Termine ausreichend.

In den vergangenen 20 Jahren haben wir über 10.000 CT-gesteuerte Schmerztherapien der Wirbelsäule durchgeführt.
Hiervon profitierten 75 % der Patienten und wir hatten keinerlei gravierende Komplikationen (z.B. Infektionen).


Unsere Behandlungsergebnisse stellten wir transparent auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin (DKOU 2018) vor.

CT-gesteuerte Schmerztherapien führen wir nach einem ausführlichen Vorgespräch an unserem Praxisstandort in Köln-Lindweiler, Unnauer Weg durch.

 

Periradikuläre Therapie (PRT):

Bei radikulären Schmerzen wird ein zwischen den Wirbeln austretender Nerv durch Bandscheibenvorfälle oder knöcherne Verschleißerscheinungen gereizt. Neben Schmerzen können auch Empfindungsstörungen oder Lähmungen in seinem Versorgungsgebiet z.B. im Arm oder im Bein auftreten.
Das Bein betreffend, ist diese Erkrankung auch recht gut bekannt als „Ischiasschmerz“ oder „Hexenschuß“.

Zur Schmerzbehandlung bei radikulären (ausstrahlenden) Schmerzen werden unter millimetergenauer computertomographischer Kontrolle ein Kortisonpräparat und ggf. ein Lokalanästhetikum direkt an den gereizten Nerv neben die Wirbelsäule injiziert.

Facettengelenkblockaden (FGB):

Unter Facettengelenkdegeneration versteht man den Verschleiß der kleinen Zwischenwirbelgelenke, der zu ausgeprägten Schmerzzuständen führen kann, ggf. auch zu einer in Arme oder Beine ausstrahlenden sogenannten pseudoradikulären Symptomatik.

Zur Schmerzbehandlung bei Facettengelenkdegeneration werden bei der Facettengelenkblockade unter millimetergenauer computertomographischer Kontrolle ein Lokalanästhetikum und ein Kortisonpräparat in die degenerativ veränderten Facettengelenke injiziert.

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